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Entlassmanagement

Bisher konnte es für Patienten nach der Entlassung aus dem Krankenhaus zu Versorgungslücken kommen. Beispielsweise, wenn sie aufgrund ihrer körperlichen Verfassung nicht in der Lage waren, ihren behandelnden Arzt umgehend aufzusuchen. Diese Versorgungslücke wurde durch den Gesetzgeber geschlossen. Krankenhäuser dürfen nun bestimmte Leistungen überbrückend verordnen (§ 39 Abs. 1a SGB V).

Mögliche Leistungen im direkten Anschluss (bis zu 7 Tage) an die Krankenhausbehandlung:
- Antrag auf Feststellung der Pflegebedürftigkeit
- Häusliche Krankenpflege
- Haushaltshilfe
- Rehabilitation
- Verbands-, Heil- und Hilfsmittelversorgung
- Soziotherapie
- Kurzzeitpflege
- Dauerpflege
- Palliativversorgung
- Hospizpflege
- Arzneimittel
- Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

In den Evangelischen Kliniken garantiert ein multidisziplinäres Team (Ärzte, Pflegefachkräfte, Therapeuten und Mitarbeiter des Überleitungsmanagements), dass der individuelle Bedarf eines jeden Patienten erfasst und Entlassungspläne entworfen werden. So können notwendige Maßnahmen frühzeitig eingeleitet und ein nahtloser Übergang in die Anschlussversorgung sichergestellt werden.

Damit wir dies für Sie organisieren können, benötigen wir eine schriftliche Einwilligung von Ihnen, welche Sie mit den Aufnahmeunterlagen erhalten.

Rückfragen von Leistungserbringern im Rahmen des Entlassmanagements (außerhalb der Bürozeiten):
Für Rückfragen durch Leistungserbringer sind die entlassenden Stationen montags bis freitags in der Zeit von 16:30  bis 19:00 Uhr oder samstags und sonntags in der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr erreichbar.

Während der üblichen Bürozeiten ist Ihr Ansprechpartner für nichtmedizinische Fragen zum Entlassmanagement:

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